In dieser lebensfeindlichen Eiswüste ist es ungefähr ein halbes Jahr finster, ohne Licht und Wärme. Die Winde die hier wehen machen das bischen Wärme zunichte und ein paar Pflänzchen die hier existieren, leben praktisch im inneren des Gesteins, der sie vor den Winden schützt. Auf der felsigen Eislandschaft wachsen Flechten langsam heran, und es werden viele Jahre vergehen, ehe sie eine kleine Fläche eingenommen haben. Selbst wenn es nur ein bis zwei Tage im Jahr warm ist, können sie hier überleben, denn es sind ware Lebenskünstler. Hier in dieser öden Landschaft leben auch Blumen unter unmöglichen Bedingungen, aber es ist nicht leicht diese zu entdecken.Auf der Oberfläche der Gletscher schmilzt genügend Eis.Im Arktischen Sommer bildet das Schmelzwasser kleine Bäche und Rinnsale, die die Blütezeit anzeigt.
Der eisige Wind zwingt die Pflänzchen sich flach auf den Boden zu pressen.
In dieser Region gedeiht auch eine Art Weide, welche Blätter ausbildet und sopmit Pflanzenfressern, wie zum Beispiel den Ochsen ernähren kann. Keine Nahrung, kein Sonnenstrahl wird je in dieser Landschaft verschwendet und wenn ein Tier stirbt so werden die Nährstoffe dem Boden für die kleinen Gärten zurückgeführt.
Pflanzen die in den Gebirgsregionen existieren, müssen Lebenskünstler sein, da sie extremen Temperaturen und eisigen Winden ausgesetzt sind.
Das wichtigste aber ist es, sich den grausamen Winden zu entziehen. Hier wächst eine Pflanze die in Form eines Polsters wächst und somit Wärme speichern kann.
In Mount-Kenia wächst eine Pflanze die am Tage ihre Blätter spreizt um einige wenige Sonnenstrahlen zu bekommen, es ist das Kreuzkraut. Wie bei fast jeder Pflanze, ist die Knospe der empfindlichste Teil. Da in den Nächten eine Lufttemperatur von minus dreißig Grad herrscht, umschließen am Abend die Blätter die Knospe, welche nun geschützt eingebettet ist.
Erst wenn die ersten Sonnenstrahlen die Erde erreichen, öffnet sich das Kreuzkraut wieder. Auch das Eis im Norden fängt an zu schmelzen und ganze Sröme von Schmelzwasser werden in Gang gesetzt.
Das ist aber notwendig, damit die Pflanzen in der sengenden Sonne wachsen können, aber sie speichern eine Menge Wasser,welches in den Poren ihrer Blätter verdampft. Wasserverlußt ist das schlimmste für die Pflanzen und selbst die wiederstandsfähigsten unter ihnen fallen diesem zum Opfer.
In Afrika, in der Namik Wüste fallen jährlich nur dreißig bis fünfzig mm Regen im ganzen Jahr. So erstaunlicher ist es, das hier im Sand auch Bäume wachsen, in dieser staubtrockenen Wüste. Es ist vernichtend heiß und von Feuchtigkeit keine Spur. Diese Bäume haben ein Überlebensrezept entwickelt, indem sie in den fleischigen Blättern das Wasser speichern. Die grünen Blätter sind voll mit Wasser und Buschmänner höhlten die Zweige für Köcher aus, um sie für ihre Pfeile zu benutzen. Daher der Name, - Köcherbäume.
Die angeschwollenen, mit Wasser gefüllten Zweige, sind mit einem weißen Puder regelrecht überzogen, welches die Hitze reflektiert. Die Stämme der alten Bäume sind glatt und vom Leben und durch die Jahre gekennzeichnet,und undurchlässig.
Zu leben heißt auch zu atmen und während dieses Prozesses verliert auch der Baum Wasserdampf, aber nicht einmal der gewaltige Köcherbaum kann sich von seiner Umwelt abkapseln.
Um den Verlußt zu reduzieren hat der Baum einen Weg gefunden. Er amputiert sich selbst, indem er eine Blattrosette abtrennt und anschließend die Wunde verschließt. Dieser Zweig wird allerdings keine Blätter mehr tragen aber wenn sich die Bedingungen verbessert haben, wird der Baum neue grüne, Blätter zum vorschein bringen.
In dieser Wüste wachsen eine vielzahl an Gewächsen die eher unauffällig sind. Eine von ihnen ist die Kegelpflanze, die aus unzähligen Kügelchen in grauer Farbe bestehen. Wenn es allerdings regnet, erblüht sie zu einer Schönheit.
Eine der größten Wasserspeicher besitzt der mächtige Kaktus, der in Neumexiko und Arizona zu Hause ist. Er kann mehere Tonnen Wasser speichern und ist ungfähr sechzehn Meter hoch.
Die Stämme der Riesenkakteen haben, da sie Blätterlos sind, die Aufgabe der Nahrungsproduktion übernommen.Chlorophyl hat ihnen ihre grüne Farbe verliehen und seine Poren liegen gut eingebettet in Furchen. Die sehr hohen Säulen, die ca.16m hoch werden, sind aus unzähligen kleinen Büschen aus Blüten gesäumt, die sich bei Unwetter dehnen um das Element Wasser aufzunehmen, ehe es wieder verdunstet. Zahlreiche Bewohner der Wüste haben großes Interresse an dem Wasser aber wie wir alle wissen, schützen sich Kakteen mit ihren spitzen Dornen oder Stacheln.
Es gibt auch eine Möglichkeit sich vor Angreifern zu schützen, sich einfach vom Wüstensand zuwehen lassen. Wenn in der Trockenperiode Sandstürme über die Namik hinwegfegen, werde kleine Pflänzchen wie zum Beispiel die Steinpflanze leicht verschüttet, aber in der Hitze der Wüste suchen die Pflanzen in der heißesten Jahreszeit, Zuflucht unter der Erde. In der Erde haben sie eine Chance zum überleben, aber nur als Knolle oder als Zwiebel. In der kühlen Erde sind sie aber nicht sicher, denn dort befindet sich das zu Hause der Maulwurfratten, die ständig auf Futtersuche sind und ganze Vorratskammern anlegen. Da sie ihre Knollen und Zwiebeln nie ganz auffressen bleiben sie liegen und werden mitunter auch ganz vergessen, zum Glück der Knollen. Hier treiben dann die Knollen und Zwiebeln erneut aus und können somit aus ihrem neuen Standort Vorteile ziehen.
Wie überall auf der Welt gibt es auch hier Pflanzen die keine Knollen oder Zwiebeln bilden. Sie müssen ihr kurzes Dasein nur in ein paar Wochen rationieren, daß heißt, wachsen und Samen bilden und anschließend den Samen im Sand verstecken. Hier kann der Samen viele Jahre im Sand liegen aber sobald er mit Wasser benetzt wird, sprich Regen, ist sein großer Tag gekommen. Wenn dann irgendwann der Boden hart geworden ist verwandelt sich der Boden in eine nicht zu ahnende Blütenpracht, aber nicht nur hier in Südafrika, sondern auf der ganzen Welt wartet ausgedörrter Boden auf das kühle Nass um dann wenige Wochen in Windeseile eine funkelnde Blütenpracht hervorzuzaubern.
Diese Vielzahl an Blüten lockt natürlich auch Pflanzenfresser an. Sie entspannen sich ,denn für die Tiere ist es ein schweres Leben. Die Wüsten schmücken eine konkurenzlose Pracht aber es wird nur von kurzer Dauer sein bis der Boden wieder trocken ist.
In dieser kurzen Zeit müssen die Pflanzen Samen hervorbringen und nicht nur Blätter. Wer die schönsten Blüten hat, besitzt die meisten Chancen ein Insekt anzulocken.
In Südamerika befindet sich der feuchteste Ort der Erde. Manchmal regnet es für längere Zeit ununterbrochen Tage lang und die Pflanzen sind hier am Fuß des Regenwaldes wie abgeschnitten und haben sich auf ihre individuelle Art angepaßt. Eine Artenvielfallt die man nur hier finden kann.
Die ständigen Regengüsse haben mitunter ganze Sturzbäche entwickelt.
Hier in Venezuela haben es die Pflanzen sehr schwer, die an den Felsen wachsen. Da Sturzbäche die ganzen Nährstoffe wegwaschen leiden die Pflanzen. Um ihr Nahrungsangebot zu erweitern ernähren sich einige Pflanzen auch von Tieren.
Eine Schlauchgewächsart fängt Insekten, deren Wände glatt und rutschig sind. Diese werden dann im inneren der Pflanze aufgelöst und verdaut. Wasserschläuche jagen auch in den Annanasgewächsen. Im eigenen Tümpel sind sie aber unzufrieden und jagen in anderen Jagdgründen und tauchen somit in ein fremdes Territorium ein.
Seine Fallen die Blasen, bestehen aus kleinen Kapseln. Jede Blase besitzt eine Klappe, die mit Borsten besetzt ist, die sich nach Berührung öffnet. Es dauert ganze zwei Stunden und die Pflanze ist wieder bereit Nahrung aufzunehmen. Es gibt auch einige Sonnentauarten die allerdings nur auf den Tafelbergen in Venezuela vorkommen und gedeihen.
Abschließend noch ein Wort:
Wir zerstöhren die Pflanzenwelt auf eigene Gefahr. Weder wir noch die Tiere können ohne sie Überleben.
Für uns ist die Zeit gekommen die Pflanzenwelt zu pflegen, anstatt sie auszubeuten, denn ohne sie werden wir auch zu Grunde gehen. Helfen sie mit die Natur zu schützen und sie mit Respekt zu behandeln und ihr mit Achtung zu begegnen.

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